Vorläufige politische Einigung zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

Der Rat und das Europäische Parlament haben gestern eine vorläufige, jedoch wichtige politische Einigung zu Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erzielt. Im Kern sieht diese vorläufige Einigung die folgenden drei Inhalte vor:

 

  1. Anwenderkreis der CSRD:

Die neuen Vorschriften der CSRD sollen grundsätzlich zur Anwendung kommen für

- große Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Beschäftigten

- alle großen Unternehmen

- alle börsennotierten KMU

 

2. Gestaffelte zeitliche Anwendung der CSRD:

- 1. Januar 2024 für Unternehmen, die bereits der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung (NFRD) unterliegen

- 1. Januar 2025 für Unternehmen, die derzeit nicht der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung unterliegen

- 1. Januar 2026 für börsennotierte KMU

 

  1. Prüfung der Berichterstattung nach CSRD:

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung muss von einem akkreditierten, unabhängigen Prüfer oder Zertifizierer geprüft werden.

 

Die gestern erzielte vorläufige Einigung bedarf nunmehr noch der formalen Billigung durch den Rat und das Europäische Parlament, der Zustimmung des Ausschusses der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten und weiteren Schritten des formalen Annahmeverfahrens.

 

Weiterführende Informationen zu dieser wichtigen vorläufigen politischen Einigung finden Sie unter:

New rules on corporate sustainability reporting: provisional political agreement between the Council and the European Parliament - Consilium (europa.eu)

 

Für alle Fragen zum Themenfeld Sustainability Services sprechen Sie uns gerne jederzeit an:

Carmen Auer (Partnerin)

E-Mail-Adresse:

[email protected]

Telefon:

+498976906337

 

Viola Möller (Partnerin)

E-Mail-Adresse:

[email protected]

Telefon:

+4922197357264

 

WP, StB Nils Borcherding (Partner)

E-Mail-Adresse:

[email protected]

Telefon:

+494030293765