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Umsatzsteuer bei Warengeschäften über die Grenze

Datum: 4. Mai 2020 & 9. November 2020
Zeit: 14:00 - 18:00
Akademie Hamburger Verkehrswirtschaft
Willy-Brandt-Str. 69
20457  Hamburg
Routenplaner

D. Ivan Jakubaschk
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Anmeldung

Umsatzsteuerliche Beurteilung der zugrunde liegenden Warengeschäfte

Als mittlerweile aufkommensstärkste Steuerart, steht die Umsatzsteuer zunehmend im Fokus des Finanzamts. Das komplizierte nationale und internationale Regelgeflecht führt zu einem Gefühl der Rechtsunsicherheit. Die Umsatzsteuer, systematisch auf Ebene der Unternehmen als durchlaufender Posten konzipiert, kann daher schnell zu einem echten Kostenfaktor werden.

Kompliziert wird es, wenn Geschäftsvorfälle mit Auslandsbezug umsatzsteuerlich zu beurteilen sind. Trotz der fortgeschrittenen Harmonisierung innerhalb der EU bestehen Unterschiede in den nationalen Gesetzen – bei Drittlandsberührung wird es nochmals komplexer.

Die EU steht vor der größten Mehrwertsteuerreform seit Einführung des Binnenmarktes. Bevor ab 2022 die finale Phase für die Einführung des einheitlichen Mehrwertsteuersystems beginnt, werden per 1. Januar 2020 einige Sofortmaßnahmen umgesetzt, die sog. Quick Fixes. Diese dienen zwar der Vereinheitlichung innerhalb der EU, führen jedoch bei betroffenen Steuerpflichtigen zu teilweise erheblichem Handlungsbedarf. Da sich die meisten dieser Veränderungen auf Warengeschäfte beziehen, werden sie im Seminar vorgestellt.

Das Seminar informiert, was aus umsatzsteuerlicher Sicht bei Lieferungen in und aus EU-Mitgliedstaaten oder in Bezug auf Drittländer beachtet werden muss. Neben den nationalen und internationalen Rechtsgrundlagen – deren Kenntnis für die richtige umsatzsteuerliche Beurteilung und somit die richtige Fakturierung unerlässlich ist – wird die Besteuerung grenzüberschreitender Lieferungen im Binnenmarkt und mit Drittlandsbezug vermittelt. Reihen- und Dreiecksgeschäfte, Warenläger und Ausführungen zur Fiskalvertretung sowie den Regelungen des Reverse-Charge-Verfahrens runden die Thematik ab. Die aktuelle Rechtsprechung des EuGH und auch des BFH, dessen zwei Umsatzsteuer-Senate zur Zuordnung der bewegten Lieferung in Reihengeschäften gegensätzlich entschieden haben, wird selbstverständlich berücksichtigt.

Sie erfahren die praktische Behandlung Ihrer Geschäftsvorfälle anhand von typischen Fällen aus der Praxis. Sie lernen dabei, ob Rechnungen ordnungsgemäß sind, was im Fall fehlerhafter Rechnungen zu tun ist, welche Buch- und Belegnachweise Sie zu führen haben, wie Sie Gestaltungsspielräume nutzen können und wie Sie Schäden aus Umsatzsteuernachzahlungen und Zinsbelastungen vermeiden können.

INHALTE

  • Einfuhr
  • Ausfuhr
  • innergemeinschaftliche Lieferung
  • Innergemeinschaftliches Verbringen
  • Reihengeschäfte
  • Dreiecksgeschäfte
  • Fiskalvertretung
  • Ausgewählte sonstige Leistungen, die häufig mit grenzüberschreitenden Lieferungen zusammenhängen
  • Nachweispflichten, insb. Gelangensbestätigung und deren Alternativen

 


 

Anmeldung 4. Mai 2020 Anmeldung 9. November 2020
   

 

Thomas Dempewolf


Thomas Dempewolf
Partner, Standortleitung Steuern und
wirtschaftsrechtliche Beratung,
Leiter Branchencenter Logistik &
maritime Wirtschaft