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BDO berät bei der Einführung eines ERP Verbundsystems für die Sächsischen Hochschulen

22. September 2016

Die in Kooperation mit der TU Darmstadt durchgeführte und im Mai 2015 veröffentlichte BDO-Studie zur Hochschulsteuerung mit ERP-Systemen zeigte, dass die aktuellen und künftigen Trends der Hochschulen durch ERP-Systeme unterstützt werden können. Wenig verwunderlich also, dass eine Vielzahl von Hochschulen die Einführung neuer ERP-Systeme bzw. deren Erweiterung um zusätzliche Module oder Funktionsbereiche in den kommenden Monaten und Jahren planen.

Die Sächsischen Hochschulen* haben ein gemeinsames Vorhaben (ERP Verbundsystem Sächsischer Hochschulen – EVS) auf der Basis der Software der MACH AG gestartet, mit welchem diese zunächst ein Verbundreferenzsystem konzipieren, anschließend an drei Hochschulen pilotieren und zum Jahresbeginn 2019 an allen 13 projektbeteiligten Hochschulen ausrollen und produktiv setzen wollen.

BDO unterstützt im Rahmen des Verbundprojekts der Sächsischen Hochschulen durch Fach- und Organisationsberatung. Insbesondere bei ERP-Einführungen gilt, dass ein derartiges Vorhaben kein reines IT-Projekt, sondern vielmehr ein Organisationsprojekt ist. Soll darüber hinaus im Rahmen des Verbundansatzes noch eine Harmonisierung von Hochschulprozessen und die Schaffung gemeinsamer Standards erfolgen, ist neben der Implementierung insb. auch ein nicht unerhebliches Maß an Prozess- und Organisationsberatung gefragt. Hier setzt das Beratungsteam des Fachbereichs „Beratung Öffentliche Unternehmen“ an. Die Projekterfahrung im Hochschulbereich, die Methodenkompetenz in der Organisationsberatung und die hohe Fachkompetenz in rechnungslegungsrelevanten, steuerlichen und beihilferechtlichen Fragestellungen ergänzen das Beratungsportfolio für die Sächsischen Hochschulen hin zu einem ganzheitlichen Ansatz.

*) mit Ausnahme der TU Dresden, welche bereits 2013 ein neues ERP-System eingeführt hat.

BDO-Studie

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