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Bundestag: AReG in zweiter und dritter Lesung verabschiedet

18. März 2016

Am 17. März 2016 hat der Bundestag das Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) in zweiter und dritter Lesung verabschiedet. Das AReG dient der Umsetzung der prüfungsbezogenen Regelungen der am 16.4.2014 verkündeten EU-Richtlinie 2014/56/EU in nationales Recht sowie zur Ausführung der zeitgleich verkündeten und unmittelbar anwendbaren EU-Verordnung Nr. 537/2014 (EU-Abschlussprüfer-Verordnung). Diese sind sowohl für Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities „PIE“) als für Non-PIEs von Relevanz und betreffen insbesondere die Themenkomplexe Pflichtrotation, Bestellung eines neuen Abschlussprüfers, Erbringung von Nichtprüfungsleistungen, an die Berichterstattung des Prüfungsausschusses zu stellende Anforderungen sowie den Prüfungsbericht und den Bestätigungsvermerk. Im Vergleich zum Gesetzesentwurf vom 11.01.2016 wurden neben einigen überwiegend redaktionellen Änderungen auch eine Übergangsregelung zur externen Rotation für „Kurzläufer“ in das EG-HGB aufgenommen. Die Unterzeichnung des AReG durch den Bundespräsidenten und die Verkündung im Bundesgesetzblatt stehen noch aus. Einen Überblick zu den wesentlichen Änderungen mit Auswirkungen auf die Unternehmenspraxis finden Sie in unserem Rechnungslegung & Prüfung Spezial.