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Förderung der E-Mobilität:
Zuschüsse und steuerliche Aspekte

23. Juli 2020

Kerstin Robohm-Scholl , Partnerin, Standortleitung Steuern und wirtschaftsrechtliche Beratung |

Der Weg zur E-Mobilität erscheint als Grundbaustein für unsere zukünftige umweltverträglichere Fahrweise. Deshalb fördert der Gesetzgeber einen Umstieg auf die E-Mobilität mit Zuschüssen und steuerlichen Vergünstigungen.

Das Spektrum der E-Mobilität ist vielfältig und reicht von E-Bikes, E-Motorrädern über E-Autos sowie E-Busse bis hin zu E-Trucks. Daher gibt es auch die verschiedensten Fördermöglichkeiten abhängig vom jeweiligen Fahrzeugtyp, Erstzulassungszeitraum, CO²-Emission oder der Mindestfahrreichweite.

Eine wesentliche unmittelbare Förderung stellt der sog. Umweltbonus/Innovationsprämie dar. Abhängig vom Listenneupreis kann für gekaufte oder geleaste Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge oder junge gebrauchte Elektrofahrzeuge eine Kaufprämie bis zu EUR 6.000 in Anspruch genommen werden. Die steuerlichen Vergünstigungen reichen von einer erhöhten Sonderabschreibung nach § 7c EStG bis hin zu einer erheblichen Absenkung der Bemessungsgrundlage bei der Versteuerung der Privatnutzung bestimmter Elektrofahrzeuge. Ebenso kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter steuerfrei mit dem Aufladen eines Elektrofahrzeuges oder der steuerfreien Gestellung eines elektrischen Fahrrads unterstützen. Auch bei Gewerbesteuer und Kraftfahrzeugsteuer führt ein Umstieg auf E-Mobilität zu steuerlichen Vorteilen.

Wir haben zu dem Thema ein Informationsblatt erstellt, in dem wir die einzelnen Aspekte nochmal genauer erläutern.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne jederzeit an.