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Publikation:

The Goodwill of European Insurance M&A

01. Dezember 2012

M&A transactions, goodwill, and impairments in the financial reporting of European insurers

Zukäufe durch M&A-Transaktionen sind ein fester Bestandteil der Wachtumsstrategie von Versicherungskonzernen geworden. In den Konzernbilanzen schlagen sich Erwerbe regelmäßig in Firmenwerten („Goodwill“) nieder, die die gezahlten Kaufpreise reflektieren. Nachfolgend wird dann die Werthaltigkeit auf jährlicher Basis geprüft.

Die BDO-Studie “The Goodwill of European Insurance M&A” untersucht diese Effekte bei 30 europäischen Versicherungskonzernen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die bilanzierten Goodwills, die sich als Differenz zwischen gezahltem Kaufpreis und Nettozeitwert des Vermögens des übernommenen Versicherers ergeben, bis zu 52% des Eigenkapitals der Versicherungskonzerne repräsentieren. Das Eigenkapital gilt in dieser Höhe aber aus Sicht der Aufsicht nicht als „sicher“, auch nicht unter den zukünftig strengeren Eigenmittelanforderungen von Solvency II.

Tatsächlich zeigt die Studie, dass gut die Hälfte der teilnehmenden europäischen Versicherungskonzerne 2011 eine Abschreibung auf ihre Firmenwerte durchführen musste, weil sich die Ertragserwartungen als nicht mehr tragbar erwiesen. In acht von zehn Fällen betraf dies Zukäufe außerhalb des Heimatmarkts.

Die Studie gibt auch Hinweise darauf, was bei zukünftigen M&A-Transaktionen zu beachten ist. 

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