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BREXIT UND DATENSCHUTZ: Was Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 tun müssen

09. Oktober 2020

Julia Dönch, M.A., Rechtsanwältin
BDO Legal Rechtsanwaltsgesellschaft
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Zum 31. Januar 2020 ist das Vereinigte Königreich im Zuge des BREXIT aus der Europäischen Union ausgetreten. Seitdem gilt eine Übergangszeit, die Ende 2020 abläuft. Diese Übergangszeit – während der zunächst alles beim Alten bleibt – soll zur Aushandlung der zur Regelung der zukünftigen Beziehungen erforderlichen Verträge genutzt werden. Dazu gehört auch die Klärung der datenschutzrechtlichen Situation des Vereinigten Königreichs ab dem Jahr 2021. Die ohnehin schleppend geführten Verhandlungen wurden jedoch durch die Corona-Pandemie weiter verzögert, sodass eine Einigung bis Ende 2020 unsicher ist. Zwar bestand die Möglichkeit, die Übergangszeit zu verlängern, diese Option hat die britische Regierung aber nicht wahrgenommen.

Mit Ende der Übergangszeit ist das Vereinigte Königreich ab dem 1. Januar 2021 Drittland im datenschutzrechtlichen Sinne. An die Übermittlung personenbezogener Daten an z.B. Vertragspartner, Konzernunternehmen oder Dienstleister mit Sitz in Drittländern stellt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aber zusätzliche Anforderungen. Daher sollten nun alle Unternehmen die noch verbleibende Zeit bis zum Jahresende nutzen, um die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für ihre Datenübermittlungen in das Vereinigte Königreich zu schaffen.

Der Leitfaden „BREXIT UND DATENSCHUTZ: Was Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 tun müssen“ unterstützt Sie hierbei u.a. mit einer Checkliste zur Ermittlung Ihres konkreten Handlungsbedarfs.“
 



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