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Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen

13. Dezember 2015

Seit dem 1. Mai 2015 gilt nunmehr das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Die damit verbundenen Verpflichtungen wurden über die für die jeweilige Rechtsform der Gesellschaft maßgeblichen Gesetze eingeführt.
Betroffen sein können Gesellschaften in der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG), der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), der Genossenschaft (eG), des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG) sowie der Societas Europaea (SE). Für die Privatwirtschaft sind insbesondere folgende drei wesentliche Regelungsaspekte zu berücksichtigen. Zum einen wird für den Aufsichtsrat bestimmter Gesellschaften eine fixe - gender unabhängige - Geschlechterquote von mindestens 30 % eingeführt. Zum anderen wird für bestimmte Gesellschaften eine Verpflichtung zur Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen statuiert. Und schließlich haben die betroffenen Gesellschaften ergänzend zu diesen Verpflichtungen zusätzliche Berichtspflichten zu beachten.

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