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COVID-19:

Zweites Corona-Steuerhilfegesetz

07. Juli 2020

Annette Pogodda-Grünwald, Partner, Leiterin Fachbereich Umsatzsteuer, Leiterin Branchencenter Real Estate |
Katrin Driesch, Senior Managerin, Grundsatzabteilung
Tax & Legal, Dipl.-Kffr.
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Handlungsbedarf betreffend den vorläufigen Verlustrücktrag

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes vom 29. Juni 2020 (BGBl. 2020 I, 1512) die Möglichkeiten des Verlustrücktrags angepasst. Nunmehr kann ein sogenannter „vorläufiger Verlustrücktrag“ von 2020 nach 2019 schon berücksichtigt werden, auch wenn die Veranlagung für das Jahr 2020 noch nicht durchgeführt wurde. Dies gilt sowohl bei der Einkommen- als auch bei der Körperschaftsteuer.

Bei Steuerbescheiden für 2019, die bereits bestandskräftig sind oder bis zum 15.07.2020 bestandskräftig werden, besteht allerdings Handlungsbedarf bis zum 01.08.2020.