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  • Brexit – was nun?

Brexit – was nun?

Im Rahmen des Brexit-Referendums sprach sich im Juni 2016 eine knappe Mehrheit der (teilnehmenden) Wahlberechtigten gegen den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union aus. Zwischenzeitlich steht der 29. März 2019 als Austrittsdatum fest. Auch wenige Monate davor scheint dies allerdings fast das Einzige zu sein, was im Zusammenhang mit dem Brexit feststeht. Ein Abschluss der Verhandlungen ist noch immer nicht in Sicht.

Eine - wenn auch späte - Einigung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ist allerdings nicht ausgeschlossen, schon weil sie im beiderseitigen Interesse wäre. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, den Artikel-50-Verhandlungszeitraum zu verlängern und dadurch den Stichtag hinauszuzögern. So könnten zusätzliche Tage für die Verhandlungen auch im Hinblick auf die Übergangsphase erreicht werden. Doch darauf verlassen sollten sich Unternehmen und Privatpersonen nicht. Sowohl die EU-Kommission als auch die britische Regierung informierten daher bereits über mögliche Konsequenzen eines Ausscheidens ohne Austrittsabkommen („no deal“-Szenario / harter Brexit) und mahnen Bürger und Unternehmen, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Der deutsche Gesetzgeber hat zwischenzeitlich ebenfalls reagiert und den Entwurf eines sog. Brexit-Steuerbegleitgesetzes veröffentlicht. Dies soll in bestimmten Bereichen verhindern, dass allein der Brexit für den Steuerpflichtigen nachteilige Rechtsfolgen auslöst, obwohl dieser bereits alle steuerlich relevanten Handlungen vor dem Brexit vollzogen hat.

Leider kann in vielen anderen Bereichen über konkrete Auswirkungen dennoch weiterhin nur gemutmaßt werden. Denn erst nach einer tatsächlichen Einigung auf konkrete Modalitäten wird sicher absehbar sein, für welche Bereiche es welche Veränderungen und notwendigen Handlungsbedarf tatsächlich geben wird.

Übereiltes Handeln ist in diesem Kontext nach wie vor nicht angebracht – wohl aber eine Identifizierung möglicher Handlungsbedarfe und bestimme Vorbereitungsmaßnahmen für Unternehmen. BDO ist hierbei an Ihrer Seite. Unsere Mandanten informieren wir laufend über etwaige Entwicklungen und Veränderungen, identifizieren Handlungsbedarfe, begleiten und unterstützen bei der Umsetzung. Eine Übersicht wohl am stärksten betroffener Bereiche haben wir hier zusammengestellt und werden diese kontinuierlich erweitern. Wir bieten Ihnen für alle relevanten Bereiche kompetente Ansprechpartner und stellen durch unser internationales Netzwerk – insbesondere gemeinsam mit BDO LLP in Großbritannien – sicher, dass Sie Ihre ganz speziellen Herausforderungen des Brexit gut bewältigen.