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Aktuelles:

HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G werden nochmals angepasst

04. Oktober 2018

Am 26. September 2018 musste die HEUBECK-RICHTTAFELN GmbH ihre erst am 20.7.2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G wieder zurückziehen, weil „bei der Ableitung des Trends zur Verbesserung der Sterblichkeiten inkonsistente Datengrundlagen verwendet wurden“ und infolgedessen „der Trend und insoweit die Höhe der Pensionsverpflichtungen leicht überschätzt werden.“ Am 2. Oktober 2018 – und damit schneller als angekündigt – stellte Heubeck ihren Kunden nunmehr die insoweit berichtigte Fassung ihrer Richttafeln zur Verfügung. Der den Datendownload begleitende Textband werde nach Unternehmensangaben „voraussichtlich nächste Woche“ nachgereicht. Die Inkonsistenzen in den den Richttafeln zugrunde liegenden Daten wurden demnach behoben. Der Trend zur Verbesserung der Sterblichkeiten habe sich dadurch „leicht abgesenkt“. Neben diesen bereits eingeräumten Inkonsistenzen hat Heubeck „außerdem noch eine kleine Unstimmigkeit im Bereich der Fluktuationswahrscheinlichkeiten für die Unisex-Standard-Tafel bereinigt“.

Die materiellen Auswirkungen des Übergangs von den Richttafeln 2005 G auf die (berichtigten) Richttafeln 2018 G dürften nach Auffassung von Heubeck - bei großen, durchschnittlich gemischten Beständen - bilanzsteuerrechtlich zu Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen im Umfang von ca. 0,5 % und 1,2 % (statt 0,8 % bis 1,5 %, wie anhand der fehlerbehafteten Richttafeln angenommen wurde) und handelsbilanzrechtlich von 1,0 % bis 2,0 % (statt 1,5 % bis 2,5 %) führen. In Abhängigkeit von der Bestandszusammensetzung, dem Rechnungszins, der Gehaltsdynamik und der Fluktuation können sich im Einzelfall freilich auch erheblich abweichende Effekte ergeben.

Wir werden Sie informieren, ob bzw. wann das Bundesfinanzministerium die berichtigten Richttafeln 2018 G ertragsteuerlich anerkennt.