Wir verwenden Cookies auf unserer Webseite, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen eine möglichst angenehme Nutzung bieten zu können. Indem Sie diese Website nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Bitte lesen Sie unseren DATENSCHUTZERKLÄRUNG. Dort erfahren Sie mehr über die von uns verwendeten Cookies und wie Sie diese löschen oder blockieren können.
Newsletter:

BDO München März/April 2019

31. März 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

2015 wurde die Umsatzbesteuerung von juristischen Personen und Körperschaften des öffentlichen Rechts (jPöR) an das Europarecht angepasst. Das Gesetz gilt grundsätzlich seit dem 1. Januar 2017, derzeit gibt es aber noch eine Übergangsregelung. Spätestens ab dem 1. Januar 2021 ist alles neu. Neben den Kommunen, Landkreisen, Kommunalunternehmen und etlichen weiteren staatlichen Organisationen sind insbesondere auch die Kirchen und – in Bayern – auch die Ordensgemeinschaften betroffen.

Vielfach konnten jPöR in der Vergangenheit steuerlich relativ unbehelligt in ihrer „hoheitlichen Sphäre“ agieren. Künftig ist schlicht die Frage zu beantworten: Gibt es möglicherweise private steuerpflichtige Wettbewerber, welche dieselbe Tätigkeit anbieten? Die Umstellung ist praktisch ohne Vorlauf nicht zu schaffen: Das häufig kamerale Rechnungswesen ist auf die geänderten Anforderungen nicht ausgerichtet und die Verwaltungen müssen erst geschult und sensibilisiert werden.

Daher empfiehlt es sich, möglichst sämtliche Einnahmen und Verträge und zwar jeweils rechtsträgerweit zu analysieren und steuerlich einzuordnen. Die Umsatzgrenze von EUR 17.500 je jPöR ist schnell erreicht. Um einen detaillierteren Einblick in den § 2b UStG zu vermitteln, haben wir in München für den 25. Juni 2019 eine Informationsveranstaltung eingeplant, zu der Sie sich gerne bei Frau Karin Eidenschink per Mail: [email protected] anmelden können. Wir freuen uns über Ihr Kommen.

Mit den besten Grüßen

Christian Salzberger
WP/StB