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Wie Blockchain das Gesundheitswesen digitalisieren kann

18. Juli 2018

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen voran und revolutioniert dabei scheinbar unaufhaltsam ganze Branchen. Doch die Herausforderungen, die diese Umwälzungen mit sich bringen, sind oft mehr als nur ein Stolperstein. Das führt dazu, dass sich so manches digitale Leuchtturmprojekt nur in  Schrittgeschwindigkeit bewegt oder komplett im Sande verläuft.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Digitalisierung des Gesundheitswesens, an der nunmehr seit über einem Jahrzehnt herumgedoktert wird. Operation gelungen, Patient halbtot. Denn das Ergebnis der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist bislang nicht mehr als ein simpler Mitgliedsausweis, auf dem einige Basisinformationen elektronisch vorgehalten werden. Die erhoffte digitale Patientenakte, die alle behandlungsrelevanten Patientendaten enthält, blieb bislang Zukunftsmusik. Das Gesundheitsministerium hat sich auf die Fahnen geschrieben an dieser Stelle noch in der aktuellen Wahlperiode Fakten zu schaffen. Doch wie kann die Umsetzung der elektronischen Patientenakte in der Realität aussehen? Wo werden die Daten zentral gespeichert? Wie werden die Herausforderungen von Interoperabilität beim Austausch und Weitergabe der Daten, beispielsweise beim Wechsel der Krankenkasse, angegangen? Wie erfolgt die sichere Weitergabe der Daten ohne Medienbruch? Und wie können Schutz und Sicherheit der Daten gewährleistet werden?

Wir sind der Meinung, dass ein radikaler Neuansatz für die Beantwortung dieser Fragen herangezogen werden muss: die Blockchain-Technologie. Eine Blockchain im Gesundheitswesen gäbe uns die Möglichkeit eine dezentrale Datenbank zu erschaffen, die durch ihre inhärenten kryptografischen Eigenschaften mit privatem und öffentlichem Schlüssel gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz über die Verwendung der gespeicherten Patientendaten garantiert. Der Patient selbst bliebe Herrscher über seine Informationen – ein enorm wichtiger Aspekt, um Vertrauen in das System als Ganzes zu schaffen.

Die Dezentralisierung der Datenbank verhindert Insellösungen und garantiert den schnellen und reibungslosen Datentransfer zwischen allen beteiligten Systemen. Auch das ist eine grundlegend wichtige Eigenschaft, um den Erfolg eines solchen Projekts zu garantieren.

Das Ergebnis wäre ein Zugewinn für die individuelle Patientenversorgung durch eine innovative Technologie, von deren enormen Bedeutung für die Zukunft des Datenmanagements wir bei BDO fest überzeugt sind. Wenn Sie mehr zur Blockchain-Technologie erfahren wollen, informieren Sie sich auf unserer Webpräsenz oder treten Sie direkt mit uns in Kontakt.


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