In Hamburg kamen mehr als 1.000 Expertinnen und Experten zum Gesundheitswirtschaftskongress zusammen - auch wir von BDO waren mit zahlreichen Expertinnen und Experten und einem eigenen Stand vor Ort. Zwei Tage voller Gespräche, fachlicher Impulse und unterschiedlicher Perspektiven haben einmal mehr gezeigt, wie vielfältig die Herausforderungen sind, vor denen die Gesundheitswirtschaft steht.
Ob wirtschaftlicher Druck, strukturelle Veränderungen, neue Versorgungsmodelle, Digitalisierung oder die Frage, wie sich die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestalten lässt: Der Gesundheitswirtschaftskongress bot auch in diesem Jahr zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen intensiven Austausch.
Für uns war besonders wertvoll, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Krankenhäusern, Unternehmen und weiteren Bereichen der Gesundheitswirtschaft ins Gespräch zu kommen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen.
Auch im Kongressprogramm war BDO vertreten: Prof. Dr. Volker Penter moderierte eine Diskussionsrunde, in der es um zentrale Fragen rund um die Zukunft des Krankenhauses und die Veränderungen ging, mit denen sich die Branche aktuell auseinandersetzen muss. " Unser Krankenhaus soll sexy werden"- wie das gelingt, welche Ansatzpunkte es gibt und warum es sich durchaus lohnt, gewohnte Pfade zu verlassen und warum man dazu manchmal auch eine Portion Mut braucht, all diese Aspekte waren nicht nur Teil dieser Diskussionsrunde, sondern der Grundtenor des diesjährigen GWK.
Wir nehmen aus der Diskussion verschiedene Impulse mit und freuen uns darauf, diese Themen auch im Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu vertiefen.

Einen weiteren fachlichen Schwerpunkt bildete für uns die zunehmende Ambulantisierung der Krankenhausversorgung. Gemeinsam mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) haben wir uns in unserer aktuellen Krankenhaus-Studie 2026 intensiv damit beschäftigt, wie Krankenhäuser mit dieser Entwicklung umgehen und welche strategischen und wirtschaftlichen Fragen damit verbunden sind.
Beim Gesundheitswirtschaftskongress konnten wir bereits erste Ergebnisse der Studie vorstellen.
Die Zahlen zeigen, dass die Ambulantisierung in den Krankenhäusern längst eine konkrete Rolle spielt:
Auch die notwendigen Veränderungen in Strukturen und Prozessen werden von den Krankenhäusern als anspruchsvoll eingeschätzt.
Damit bestätigt sich ein Eindruck, der sich auch in vielen unserer Gespräche in Hamburg gezeigt hat: Die Ambulantisierung eröffnet neue Möglichkeiten für die Versorgung, bringt für Krankenhäuser aber zugleich strategische und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich und am Ende steht immer die Frage nach der effektiven und fokussierten Umsetzung.
Gerade diese Verbindung aus unterschiedlichen Themen und Perspektiven hat den Gesundheitswirtschaftskongress für uns besonders wertvoll gemacht. Nicht auf jede Herausforderung gibt es eine einfache Antwort – und nicht jede Lösung wird für jedes Krankenhaus oder jedes Unternehmen gleichermaßen funktionieren.
Umso wichtiger ist der offene Austausch: über Erfahrungen, über unterschiedliche Ansätze und auch über die Fragen, für die es heute noch keine abschließenden Antworten gibt.
Wir nehmen aus Hamburg viele Impulse, neue Perspektiven und zahlreiche gute Gespräche mit – und freuen uns, den Austausch auch nach dem Kongress fortzusetzen.
Unsere Krankenhaus-Studie 2026, die wir gemeinsam mit dem DKI erstellt haben, werden wir in den kommenden Monaten ausführlich veröffentlichen. Die ersten Einblicke aus Hamburg geben bereits einen Eindruck davon, welche Fragen die Krankenhäuser aktuell beschäftigen und wo Veränderungsbedarf besteht.

