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Aktuelles:

Aktivitäten von DRSC und IDW

01. Januar 2022

IDW veröffentlicht Q&A zur Berücksichtigung von ESG-bezogenen Aspekten in IFRS-Abschlüssen

Mangels eines eigenen IFRS für Nachhaltigkeit oder Klimarisiken (ESG-bezogene Aspekte) sind konkrete Anwendungsfälle in den Einzelstandards des prinzipienorientierten Regelwerks zu verorten. Das IDW hat mit einer neuen Publikation „Fragen und Antworten“ (Q&A) vom 22.12.2021 eine Zusammenfassung veröffentlicht, wo sich ESG-Aspekte bereits heute im IFRS-Abschluss niederschlagen können. Gegenstand der Veröffentlichung des IDW sind ausgewählte Fragen und Antworten zur IFRS-Rechnungslegung mit Bezug zu Nachhaltigkeitsthemen. Betroffen sind u.a. mögliche Auswirkungen auf immaterielle Vermögenswerte oder Vorräte auf der Aktivseite sowie Umwelt- und Rückbauverpflichtungen auf der Passivseite. Die Ausführungen stehen dabei unter dem Vorbehalt, dass durch das IASB und das IFRS IC keine abweichende Auffassung geäußert wird.

Weiterhin findet sich im einleitenden Teil der Publikation auch eine Abgrenzung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ sowie ein (nicht abschließender) Überblick über Indikatoren, die beispielhaft für eine erhöhte Betroffenheit von Unternehmen auf ESG-Faktoren sprechen können. Dies soll der initialen Einschätzung dienen, bei denen klimabezogene Auswirkungen auf Vermögenswerte, Schulden und/oder Anhangangaben denkbar sind. Auf die einschlägigen Abschnitte in dem Fragen-und-Antworten-Papier wird dabei verwiesen.

Das Fragen-und-Antworten-Papier des IDW ist hier abrufbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

IDW RS HFA 50 um Modul IAS 1-M1 zu Reverse Factoring ergänzt

Das IDW hat am 6.12.2021 bekanntgegeben, dass die IFRS-Modulverlautbarung IDW RS HFA 50 um ein weiteres Modul IAS 1-M1 ergänzt wird. Dieses Modul befasst sich ebenfalls mit Zweifelsfragen bei der bilanziellen Abbildung von Reverse-Factoring-Transaktionen unter Berücksichtigung der IFRS IC Agenda Decision von Dezember 2020. Thematisiert werden darin die Darstellung von Verbindlichkeiten i.Z.m. Reverse-Factoring-Transaktionen in der Bilanz und in der Kapitalflussrechnung sowie die ggf. erforderlichen Angaben im Abschluss des Schuldners (Kunden). Auch das Sonderthema abstraktes vs. deklaratorisches Schuldanerkenntnis und die Auswirkungen auf die Ausbuchungsregelungen werden im Modul in den Kontext zur IFRS IC Entscheidung zum Ausweis gesetzt.

Das neue Modul wurde vom FAB am 26.10.2021 verabschiedet und wird die entsprechenden Abschnitte zum Thema Reverse-Factoring in IDW RS HFA 48 (Abschn. 3.2.3) und in IDW RS HFA 9 (Abschn. 5.3.) ersetzen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

DRSC Stellungnahme zum Information Request des IASB zur Goodwill-Folgebewertung

Im Nachgang zum Feedback zum DP/2020/1 Business Combinations – Disclosures, Goodwill and Impairment hat das IASB am 20.09.2021 einen Information Request veröffentlicht, mit der Bitte um Einschätzungen zu den potentiellen Auswirkungen eines eventuellen Übergangs auf eine planmäßige Abschreibung des Goodwill. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der vorläufigen Entscheidung des US-amerikanischen Standardsetters FASB von Ende Dezember zu sehen, der eine Rückkehr zu einer planmäßigen Folgebewertung erwägt.

Das DRSC hat am 23.11.2021 seine Stellungnahme an das IASB übermittelt. Auf der Grundlage der Einschätzungen der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland ist man auch zu dem Ergebnis gekommen, dass die im DRS 23 genannten Kriterien gut geeignet sind, die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes nachvollziehbar und überprüfbar zu schätzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.