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Publikation:

PEak [email protected]
Private Equity und Nachhaltigkeit –
Der Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen auf der Spur

30. Juni 2022

Viola Möller, Partner, Sustainability Services |
Julius Hansen, Senior Manager, Sustainability Services |

ESG hat bei einigen Private Equity-Häusern längst den Status eines strategischen Erfolgsfaktors erreicht. Nicht mehr nur, um regulatorische Compliance anzustreben, sondern um ESG als Chance zu begreifen und langfristig in Investment Returns umzusetzen.

Die aktuellen Entwicklungen zu diesem spannenden Thema schildern Viola Möller und Julius Hansen aus unserem ESG-Expertenteam.

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1. Vor der Übernahme – Sustainability Due Diligence
2. Active Ownership - Einfluss nehmen und Wert generieren
3. Exit - Der „Partner auf Zeit“ realisiert den Wert
4. Impact Investing - Wirkungsorientiertes Investieren „boomt“
5. Regulierung, Standards und Frameworks – Treiber im Umfeld der Asset-Klasse Private Equity
6. Fazit und Ausblick – Nachhaltigkeit ganzheitlich im Geschäftsmodell verankern


Nachhaltigkeitsaspekte und ESG haben für PE-Investoren bereits in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und gelten heute als eines ihrer strategischen Top-Themen. Dies ist auch das Ergebnis einer Studie von BDO USA aus dem Frühjahr 2022. Denn: Wer langfristig und erfolgreich investieren will, ist gefordert, sich ein umfassendes Bild über die nachhaltige Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle der Zielunternehmen zu verschaffen.

PE-Häuser bauen aktuell ihr Sustainability-Know-how aus, etablieren spezialisierte ESG-Einheiten und implementieren detaillierte ESG-Strategien/-Richtlinien bzw. ESG-Investmentfilter. In der Praxis arbeiten die ESG-Teams häufig interdisziplinär und Anlageklassen-übergreifend, um passgenaue ESG-Frameworks zu entwickeln sowie Best-Practice-Ansätze zu definieren. Im Blickfeld stehen dabei oftmals die Dimensionen

  • „Environment“ (E),
  • „Social“ (S), wobei soziale Aspekte im Verlauf der globalen Covid-19-Pandemie noch einmal an Relevanz zugelegt haben, und
  •  „Governance“-Aspekte (G), die längst ein Must-have sind.

Im Kern geht es einer wachsenden Mehrheit der PE-Häuser darum, sich ein solides Verständnis über die „ESG-Readiness“, die Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen zu erarbeiten; basierend auf der Überzeugung, dass die Berücksichtigung von ESG-Aspekten zu einer Verbesserung der langfristigen Anlageperformance beitragen und Mehrwert schaffen kann. Renditechancen, Rentabilitätseffekte und ein wirkungsvolles Risikomanagement sind dabei die relevanten Themen. Darüber hinaus erwarten unterschiedliche Stakeholder – darunter institutionelle Investoren, industrielle Anleger und zunehmend auch private Investoren -, dass ESG-Merkmale fester Bestandteil des Anlageprozesses sind, über entsprechende Prozesse transparent informiert wird und getätigte Investitionen positiven „Impact“ generieren. Ferner gilt es, die komplexe Sustainable-Finance-Regulierung, die z. B. im Zuge des European Green Deals spürbar an Fahrt aufgenommen hat, treffend zu antizipieren und daraus Implikationen im Sinne einer proaktiven Compliance abzuleiten.

Die strategische und ganzheitliche Berücksichtigung von Nachhaltigkeit ist daher ein kritischer Erfolgsfaktor über alle Phasen der Investorenbeteiligung.  

 

Vor der Übernahme – Sustainability Due Diligence

Im PE-Segment zeichnet sich ab, dass bereits in einem frühen Stadium der Anbahnung der Akquisition, umfänglich ESG-Aspekte berücksichtigt werden. Der DD-Ansatz hat sich inzwischen zu einer umfassenden „Sustainability Due Diligence“ entwickelt.

Wir beobachten, dass dieser Entwicklungsprozess PE-seitig zugleich aber auch Herausforderungen und Unsicherheiten mit sich bringt. Nicht alle PE-Häuser schaffen es, die erforderliche Geschwindigkeit zu realisieren: So ergeben sich u. a. konzeptionelle Fragen hinsichtlich geeigneter ESG-Screening-Ansätze (Positiv-/Negativlisten, Filterkriterien z. B. bzgl. fossiler Energieträger usw.), prozessualer Aspekte oder auch bzgl. der Automatisierung/IT-Unterstützung. Die Verfügbarkeit valider ESG-Daten ist ebenso relevant wie die Verlässlichkeit von ESG-bezogenen Ratingprozessen - gerade auch für PE-Investoren, die sich auf mittelständische Unternehmen fokussieren, deren (Sustainability-)Datenhaushalt noch auf- oder auszubauen ist.

Bedeutsam ist hier die dynamische ESG-Regulatorik, die ihre Wirkung auch auf die DD entfaltet: Die von der Europäischen Kommission am 23. Februar 2022 vorgelegte EU-Richtlinie „Corporate Sustainability Due Dili- gence“ schreibt unternehmerische Sorgfaltspflichten in Bezug auf mögliche Verletzungen von Menschenrechten sowie Belastungen der Umwelt entlang der Wertschöpfungskette vor und widmet sich in Artikel 15 speziell dem Klimawandel. Unternehmen haben demzufolge einen Plan aufzustellen, der sicherstellt, dass Geschäftsmodell und Strategie mit dem im Übereinkommen von Paris festgelegten Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Einklang stehen.

Für langfristig orientierte PE-Investoren, die den tiefgreifenden Transformationsprozess der Wirtschaft antizipierend auf ihr Risikoradar nehmen, sind dies Beispiele für unmittelbar renditerelevante Chancen und Risiken. Die nachhaltige Aufstellung der Beteiligung ist folglich bereits im Rahmen der geplanten Akquisition intensiv und umfassend zu analysieren: In Ergänzung zu der reinen Beurteilung der Finanzkennzahlen liefert die erweiterte Sustainability Due Diligence eine tiefgreifende Analyse, z. B. bzgl.  

  • Herausforderungen bei den Arbeitsbedingungen in der Lieferkette,
  • negativen Umweltauswirkungen des Produktportfolios oder auch 
  • im Hinblick auf die stringente Steuerung der Themen durch die Unternehmensleitung. 

Potenzielle Risiken, die sich langfristig negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken können werden, können auf diese Weise bereits im Vorfeld der Akquisition aufgedeckt werden. Ebenso gilt dies auch für positive Aspekte - wie bereits etablierte Strukturen und transformative Maßnahmen. Die Ergebnisse solcher Analysen schlagen sich in der Praxis zunehmend in der Entscheidung für oder gegen einen Deal nieder und können die Kaufpreisverhandlungen signifikant beeinflussen. 

Mehrwert nachaltiger Investments

 

Active Ownership - Einfluss nehmen und Wert generieren

In der Active Ownership-Phase sollte das PE-Haus intensiv nach ESG-Werttreibern screenen und hierzu systematische  Ansätze etablieren. Es gilt, das Management für einen ESG-Dialog zu sensibilisieren und durch Incentivierung zur Auseinandersetzung mit nachhaltiger Unternehmensführung zu motivieren.  

Ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement schlägt sich dabei zum einen in der Erfüllung regulatorischer Anforderungen nieder, die für die einzelnen Portfolio-Unternehmen einschlägig sind. Zum anderen zahlt sich eine transparente und konstruktive Kommunikation mit den relevanten Stakeholder-Gruppen über verschiedenste Kanäle und Formate aus, um die Glaubwürdigkeit zu steigern. Es geht grundlegend um die Sicherung der „social licence to operate“ und zukunftsgerichtet auch um die Frage, wie der Kapitalmarkt und potenzielle künftige Investoren das Portfolio-Unternehmen wahrnehmen. Das „ESG Image“ dürfte dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor sein. Denn ESG ist bei Investoren etabliert. Sie setzen immer stärker auf die wechselseitige Beziehung von wirtschaftlichem Erfolg und nachhaltigem Engagement. Das zeigen z. B. auch die jüngeren Diskussionen im Rahmen des „Business Roundtables“, einer Organisation multinationaler US-Konzerne. In ihrer „Erklärung über den Zweck eines Unternehmens“ fordern die organisierten CEOs eine Abkehr vom Shareholder Value und Hinwendung zum Stakeholder Value.  

 

Exit - Der „Partner auf Zeit“ realisiert den Wert

Beim Exit gilt: Ein (Vorreiter-)Unternehmen mit ausgereiften Governance-/Führungsstrukturen, einem betriebsökologisch einwandfreien, ggfs. extern zertifiziertem Vorgehen und hoher Belegschaftsbindung wird  zum Zeitpunkt des Exits im Vergleich deutlich attraktiver sein als ein ESG-Nachzügler (siehe z.B. Stichwort „Laggard“ im Sinne des MSCI-ESG-Ratings: CCC-B). Die Marktbewertung wird durch die Verankerung von Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell, und damit auch im Risikomanagement, mithin positiv beeinflusst: ESG wird damit zum Positionierungsfaktor und Werttreiber. Investoren können so die durch ESG entstehenden Chancen monetarisieren.  

Aus unserer Sicht geht es nicht primär darum, bestimmte, tendenziell „ESG-kritische“ Branchen zu meiden  oder gar auszuschließen. Vielmehr steht die Resilienz der Beteiligung im Vordergrund – verbunden mit dem  Anspruch, ESG-Aspekte während des gesamten Due-Diligence-Prozesses und in der Haltephase aktiv zu  managen.  

 

Impact Investing - Wirkungsorientiertes Investieren „boomt“

Die aktuellen Nachhaltigkeitsherausforderungen sind vielschichtig und führen zu einem immensen Transformationsdruck in der Wirtschaft. So soll Europa bis 2050 der erste Kontinent werden, der nur noch unvermeidbare Treibhausgase ausstößt und diese wenigen Emissionen vollständig ausgleicht. Aber auch Themen wie der Verlust der Artenvielfalt, der Zugang zu sauberem Trinkwasser oder der Umgang mit zunehmend knappen Ressourcen (Stichwort „Circularity“) drängen auf die Agenda. Unternehmen sind gefordert, Strategien und innovative Lösungen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach sog. „Impact Investments“ (mithin auch wirkungsorientierte Investments) beständig zunimmt, die aus unserer Sicht, speziell für PE, einen wichtigen Baustein im Transformationsprozess darstellen. Im Fundraising können Private Equity-Häuser bei LPs wie FERI und großen internationalen Adressen schon länger mit Impact Investing-Ansätzen punkten. PE kann sich nicht mehr entziehen, wenn es um die Erreichung der 17 Ziele der Vereinten Nationen, die UN Sustainable Development Goals (UN SDGs), geht.

Wirkungsorientiertes Investieren umfasst Unternehmen, Organisationen und Fonds, die darauf abzielen, messbare positive Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu erzielen, neben einer positiven finanziellen Rendite. Die soziale und/oder ökologische Wirkung ist integraler Bestandteil der Investmentstrategie und wird gemessen. Impact Investing kann damit als Bindeglied zwischen konventionellen renditeorientierten Investitionen und Spenden für soziale Zwecke angesehen werden.

Aus unserer Sicht hat gerade auch das PE-Segment großes Potenzial, Impact Investing als „Hebel“ für die Transformation der Wirtschaft zu nutzen: PE-Manager haben starken Einfluss auf die Unternehmensführung und deren Geschäftsstrategien. Als Gesellschafter und mit ihrem Spezial-Know-how können sie betriebliche Verbesserungen gezielt beeinflussen und auch einfordern. Zudem verfügen PE-Häuser in ihren Bewertungsmodellen über detaillierte Daten, die es ermöglichen, die ESG-Wirkung der jeweiligen Beteiligung zu bewerten und zu steuern. PE-Investoren erschließen sich somit zunehmend ein attraktives Betätigungsfeld. Neben der Generierung adäquater Renditen wird Kapital gezielt in solche Geschäftsmodelle gelenkt, die positiven Impact generieren, kurzum zukunftsfähig sind. 

 

Regulierung, Standards und Frameworks – Treiber im Umfeld der Asset-Klasse Private Equity 

Die ESG-bezogene Regulierung entwickelt sich derzeit hoch dynamisch und muss entsprechend laufend beobachtet werden. Internationale Übereinkommen und Regularien entfalten ebenso eine - teilweise unmittelbare - Wirkung auf das PE-Segment, wie gängige Rahmenwerke zur nachhaltigkeitsbezogenen Berichterstattung, ESG-Ratingprozesse oder Initiativen/Selbstverpflichtungen. Eine exemplarische Übersicht bietet das nachfolgende Schaubild:

Wesentliche Treiber für Nachhaltigkeit
Es existieren eine Reihe von internationalen Selbstverpflichtungen, Regularien und Standards: 

Aus PE-Sicht muss es darum gehen, frühzeitig den richtigen Berater zu finden, um sich proaktiv
a) mit PE-relevanter Regulierung zu befassen sowie
b) fortlaufend Standards und Initiativen zu screenen, die Einfluss auf PE haben können. 

Das am 21. April 2021 von der EU-Kommission veröffentlichte Sustainable-Finance-Paket enthält neben den Vorschlägen für die Delegierte Verordnung zur EU-Taxonomie und eine „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) weitere delegierte Rechtsakte, die u. a. zahlreiche Änderungsvorschläge der Rechtsgrundlagen im Bereich der Anlageberatung enthalten. So sind ab dem 2. August 2022 die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2021/1253 zu der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitspräferenzen im Rahmen der Anlageberatung und bei Portfolioverwaltungsdienstleistungen zu beachten. In diesem Zusammenhang wird die Delegierte Verordnung (EU) 2017/565 (MiFID II) entsprechend um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert. Neu ist, dass ein Investment, das einem Anleger empfohlen wird, den individuellen Anlagezielen des Anlegers auch hinsichtlich jeglicher Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen muss. Dies macht eine entsprechende Erhebung der Nachhaltigkeitspräferenzen beim Anleger im Vorfeld der Investition erforderlich. Nachhaltigkeitspräferenzen ergänzen bzw. erweitern damit formal den Katalog an Anlagezielen und sind in der Beratungsdokumentation zu würdigen. 

Das Beispiel verdeutlicht exemplarisch den Umbruch im Finanzsektor, der durch den EU-Aktionsplan 
„Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ angestoßen wird. Neben den nichtfinanziellen Offenlegungspflichten (Stichwort EU-Offenlegungsverordnung) stehen in der regulatorischen Perspektive vor allem auch Nachhaltigkeitsaspekte im Rahmen des Risikomanagements auf der Agenda. 

PRI ist eine bereits im Jahr 2006 gegründete Investoreninitiative, die aus einer Partnerschaft der Finanzinitiative des UN-Umweltprogramms UNEP und dem UN Global Compact hervorgeht. Die von den Vereinten Nationen unterstützte Initiative ist ein internationales Investorennetzwerk, das sechs Prinzipien für verantwortungsvolle Investments erstellt hat und diese umsetzen will. Ziel der PRI ist es, die Auswirkungen von Nachhaltigkeit für bzw. auf Investoren zu verstehen und die Unterzeichner dabei zu unterstützen, diese Themen in ihre Investitionsentscheidungsprozesse zu integrieren. Auf diese Weise tragen Unterzeichner, darunter mittlerweile auch etliche PE-Gesellschaften, zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem bei. Die sechs Ziele, nachfolgend dargestellt, sind freiwillig und unverbindlich. Allerdings greift eine regelmäßige und von PRI vorgeschriebene Fortschrittsberichterstattung zu den sechs Zielen, die damit auch für Unterzeichner aus dem PE-Segment verbindlich ist:

Quelle (deutsch): 
Lexikon der Nachhaltigkeit | Wirtschaft | Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI)

Quelle: 
About the PRI | PRI Web Page | PRI (unpri.org)
 

 

Fazit und Ausblick – Nachhaltigkeit ganzheitlich im Geschäftsmodell verankern 

Der wirtschaftliche Erfolg von PE-Häusern resultiert aus einer sorgfältigen Target-Auswahl und der positiven Wertentwicklung der Beteiligung in der Haltephase. Einer strategisch-proaktiven Verankerung von ESG-Aspekten in allen Phasen des Investitionsprozesses kommt mittlerweile eine wesentliche Bedeutung zu. PE-Investoren blicken in die Zukunft, analysieren und antizipieren Rahmenbedingungen von Geschäftsmodellen, die in 8, 10 oder 15 Jahren funktionieren sollen. Angesichts der fundamentalen Nachhaltigkeitsherausforderungen reicht es daher nicht aus, eine rein regulatorische Compliance anzustreben. Die Chancen, die ESG bietet, gilt es in Rendite umzusetzen. Ein ganzheitlicher ESG-Ansatz wird so zum strategischen Erfolgsfaktor. PE-Investoren nehmen daher wirksame ESG-Steuerungsmodelle und entsprechend ausgereifte Prozesse in ihre Anforderungskataloge auf.

BDO USA Survey:
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BDO UK Survey: Two thirds of
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ESG Due Diligence
 

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