Green and more: Die Taxonomie-Verordnung der EU

In der Fachzeitschrift „WPg“, Heft 16/2021, S. 1009-1011, widmen sich unsere Experten des Fachbereichs „Sustainability Services“, Nils Borcherding und Janina Seufert, den Angabeerfordernissen, die für Unternehmen der Realwirtschaft resultierend aus der Taxonomie-Verordnung bestehen, sofern diese gesetzlich zur Aufstellung einer nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung verpflichtet sind.

Der Fokus des Beitrags liegt auf den Erleichterungen für das Jahr der Erstanwendung gem. Art. 10 des delegierten Rechtsakts zur Taxonomie-Verordnung vom 6. Juli 2021. Unternehmen haben nach Ansicht der Autoren zunächst nur bezüglich der Taxonomiefähigkeit ihrer Wirtschaftstätigkeiten zu berichten und im Wesentlichen entsprechende Kennzahlen in Bezug auf Umsatzerlöse, Investitionsausgaben und Betriebsausgaben auszuweisen. Auf eine Würdigung der Taxonomiekonformität durch die Prüfung der sog. technischen Bewertungskriterien kann somit im Jahr der ersten Anwendung verzichtet werden. Die Autoren empfehlen, dass Unternehmen die durch die Erleichterungen gewonnene Zeit für eine entsprechende Vorbereitung auf die vollumfänglichen Angabeerfordernisse der Taxonomie-Verordnung im folgenden Berichtsjahr nutzen.