Wir verwenden Cookies auf unserer Webseite, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen eine möglichst angenehme Nutzung bieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Dafür setzen wir Google Analytics ein. Weitere Informationen finden Sie in unserer DATENSCHUTZERKLÄRUNG.

Ausweitung der Umsatzsteuerpflicht der juristischen Personen des öffentlichen Rechts

Datum: 14. September 2022
Zeit: 9:00 - 15:00 Uhr
EXTERNES WEB SEMINAR

  

Nicol Schmidt (NSI HSVN)
Email
  • EXTERNES WEB SEMINAR
  • Ihr Referent

Neuregelungen zur Besteuerung der jur. Personen d. öff. Rechts sind seit dem 01.01.2016 mit Wirkung für Umsätze ab 01.01.2017 in Kraft. § 2 Abs. 3 UStG wurde aufgehoben und durch einen neuen §2b UStG ersetzt, der jetzt die Einschränkung der umsatzsteuerlichen Unternehmereigenschaft der jur. Personen des öffentlichen Rechts regelt. Der Begriff des Betriebes gewerblicher Art ist für die Umsatzsteuerpflicht nicht mehr von Bedeutung. Die Vermögensverwaltung und – bei Nichterfüllung bestimmter Bedingungen – sogar die hoheitlichen Tätigkeiten können umsatzsteuerpflichtig werden. Vor allem die interkommunale Zusammenarbeit kann finanziell nachteilig betroffen sein. Bis 31.12.2016 bestand die Möglichkeit, dem Finanzamt gegenüber zu erklären, ob man die bisherige Rechtslage (höchstens bis 2020 einschl.) weiterhin anwenden will.

Das Seminar will die Teilnehmer/innen in die Lage versetzen, die Bedeutung der Neuregelungen zu erkennen. Es werden Hilfestellungen gegeben, um die vor Ort bestehenden Sachverhalte, insbesondere bei der Vermögensverwaltung und den Beistandsleistungen einschätzen und optimieren zu können. Wenn die Verwaltung dem Finanzamt gegenüber vorsorglich bis 31.12.2016 erklärt hat, das bisherige Recht weiterhin anwenden zu wollen, soll die Entscheidungsfindung für oder gegen die Beibehaltung dieser Übergangsregelung erleichtert werden.

Inhalte

  • Darstellung und Erläuterung der Neuregelungen, Vergleich mit dem bisherigen Recht
  • Auswirkung der Neuregelungen im Einzelnen
  • auf die Vermögensverwaltung
  • auf die sog. „Mini-BgA“ und „Nichtselbständigen-BgA“
  • auf Sachverhalte der interkommunalen Zusammenarbeit
  • Gestaltungsmöglichkeiten zur Beeinflussung der Steuerpflicht, auch an Beispielen
  • Inhalt und Bedeutung der Übergangsregelung, möglicher Widerruf der Optionserklärung
  • Besprechung von Sachverhalten aus dem Teilnehmerkreis

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen der Finanz- und Beteiligungsfachbereiche, sowie aus anderen betroffenen Fachbereichen und Betrieben, die bereits ein Grundseminar zur Umsatzsteuer besucht haben oder entsprechende Vorkenntnisse bzw. praktische Erfahrung mit der Umsatzsteuer besitzen.

 

 

Christian Trost

Steuerberater
Geschäftsführer BDO Concunia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft