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Studie:

Krankenhausstudie 2014: Ländliche Krankenhausversorgung Heute und 2020

01. Januar 2014

Von den etwa 2.000 Krankenhäusern in Deutschland nehmen rund 600 eine ganz besondere Rolle wahr. Sie stellen die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den ländlichen, teilweise strukturschwachen Gebieten sicher. 

Trotz der Zwänge im Gesundheitswesen, fehlender Spezialisierungs- und Kooperationsmöglichkeiten sowie adäquater Vergütungsstrukturen versorgen diese Krankenhäuser mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bevölkerung an jedem Tag, rund um die Uhr. Dabei müssen gerade die Häuser im ländlichen Raum besonders viele Herausforderungen meistern: Anhaltender Kostendruck, Investitionsstau, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, um nur die wichtigsten zu nennen. Im Gegensatz zu vielen städtischen Häusern haben die Krankenhäuser auf dem Land eine übergeordnete Bedeutung. Häufig ist das Krankenhaus die größte Institution in der weiteren Umgebung: Nicht nur größter Anbieter von Gesundheitsleistungen, sondern auch größter Arbeitgeber und größter Wirtschaftsfaktor. Die Bevölkerung verbindet mit ihrem Landkrankenhaus positive und auch negative Erlebnisse. Jeder hat eine Meinung zum Krankenhaus. Wie beim Fußball gilt auch hier: Es gibt mehr Bundestrainer als aktive Spieler. Und weil ihr Krankenhaus den meisten eine Herzensangelegenheit ist, kämpft die Bevölkerung oft sehr emotional für seinen Erhalt.

Mit der Krankenhausstudie 2014, die wir in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut e. V. durchgeführt haben, möchten wir auf die besondere Situation dieser Einrichtungen aufmerksam machen. Die Ergebnisse liefern eine Standortbestimmung und zeigen Perspektiven für die ländliche Krankenhausversorgung.
 

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