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Artikel:

Vorsicht beim Kauf von Kosmetika im bzw. aus dem Ausland

25. August 2016

Wie wir schon häufiger in unserer ZVA aktuell berichteten, sind bei der Einfuhr von Waren und Gegenständen nach Deutschland neben den zollrechtlichen Vorschriften – je nach Art der Ware – die unterschiedlichsten Vorschriften zu beachten. So zum Beispiel

  • Arzneimittelrecht,
  • Lebensmittelrecht,
  • Artenschutzgesetze,
  • Hygiene- und Veterinärvorschriften,
  • Kulturgutschutzgesetze,
  • Regelungen zum Schutz vor Produktpiraterie.

Nach einer Meldung der deutschen Zollbehörden häufen sich seit Mai 2016 Aufgriffe von Postsendungen mit Kosmetikprodukten aus dem Ausland, zumeist aus den USA, deren Einfuhr nicht zulässig ist, da die Produkte nicht den Anforderungen der Kosmetikverordnung der EU entsprechen.

Auf den Produkten wie Gesichtscremes, Lippenstiften und Eyeliner, die meist von Privatpersonen über das Internet bestellt wurden, fehlte regelmäßig die Nennung einer verantwortlichen Person in der EU, die die Sicherheit des Produkts überprüft, bewertet und gewährleistet, § 4 Kosmetik-Verordnung i. V. m. der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 vom 30. November 2009.

Aus diesem Grund wurden die Waren den Empfängern vom Zoll nicht ausgehändigt. Die Empfänger haben regelmäßig zu entscheiden, ob sie die Sendungen zurückschicken oder vernichtet haben möchten.

Der Zoll empfiehlt daher, sich die Produkte zum Zeitpunkt der Bestellung (im Internet) genau anzuschauen und bei Bedarf oder Unklarheiten vorab mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen um die kritischen Fragen zu klären.

Wer schön sein will muss bekanntlich leiden, aber nicht unbedingt für Waren zahlen, die er nie in Empfang nehmen darf.