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EEG-Umlage 2017

30. Oktober 2016

Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EltVU) müssen für den an Letztverbraucher gelieferten Strom eine EEG-Umlage an ihren Übertragungsnetzbetreiber entrichten, § 60 EEG. Die EltVU wälzen diese i. d. R. auf ihre Letztverbraucher über. Auch Eigenversorger und sonstige Letztverbraucher kann die Pflicht auf Entrichtung der EEG-Umlage treffen, § 61 EEG.

Mit diesen Zahlungen soll die Differenz aus den Einnahmen und den Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der Umsetzung des EEG gedeckt werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber sind verpflichtet, stets bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu ermitteln und zu veröffentlichen, § 5 AusglMechV.

Für das Kalenderjahr 2017 steigt die EEG-Umlage für nicht privilegierte Letztverbraucher von aktuell 6,354 auf 6,880 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom, der unter die Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG fällt, kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die EEG-Umlage anteilig begrenzen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen hierzu zur Verfügung.