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Was Softwareunternehmer bei einem Verkauf an Private Equity beachten müssen!

26. Februar 2019

Matthias Meyer , Partner | Advisory Services, Corporate Finance |

Kaum eine Woche vergeht, in der Gründer und CEOs von erfolgreichen und wachstumsstarken Softwareunternehmen nicht eine oder gleich mehrere Anfragen von Private Equity (PE)-Firmen entweder direkt oder mittels deren M&A-Berater erreichen – zumeist in der Absicht einen Kennenlern-Termin im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung zu vereinbaren. Unter diesen zahlreichen Anfragen kann sich die ideale Gelegenheit verbergen, Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen oder einen optimalen Ausstieg zu erzielen. Doch woher sollen Sie wissen, welche Absicht wirklich dahintersteckt und auf welche Anfrage es sich lohnt zu antworten und auf welche nicht? Mit dem folgenden Leitfaden wollen wir unter anderem Hilfestellung bei der Beantwortung dieser Frage geben.

Ausschlaggebend für die vielen Anfragen sind die hohen Erwartungen an das Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial von Softwareunternehmen. In der neunten jährlichen Private Equity Perspektivumfrage von BDO gaben 92% der auf Technologie fokussierten Investment-Manager von PE-Firmen an, dass sie eine Wertsteigerung ihrer Portfolios in den kommenden Jahren erwarten.

PE-Manager rechnen auch in Zukunft mit steigenden Unternehmenswerten. 67% aller Befragten bezeichneten die Technologiebranche als eine, die in den nächsten 12 Monaten einen Anstieg der Bewertungen verzeichnen könnte - mehr als jede andere Branche.

Dies ist eine gute Nachricht für Softwareunternehmen, die bereits Investitionen von PE-Firmen erhalten haben – und zahlreiche weitere Transaktionen sind bereits in Vorbereitung. Die CFOs von Technologieunternehmen verweisen überwiegend auf Software (einschließlich Cloud Computing) als die Branche, die in den kommenden Jahren die meisten Deals sehen dürfte. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Technologieunternehmen von PE-Investoren übernommen werden, höher als in jeder anderen Branche. Im Jahr 2017 wurden rund 43% aller Technologie-M&A-Transaktionen durch Private Equity finanziert. Bei Technologie-M&A-Transaktionen mit einem Wert zwischen 50 Millionen und 1 Milliarde US-Dollar lag der Wert bei 52%.

Der Deal Flow wird voraussichtlich weiterhin hoch sein, da die Summe des nicht-investierten Kapitals von PE-Firmen weltweit seit Jahren immer neue Rekordhöhen erreicht; entsprechend hoch ist der Anlagedruck auf PE-Fonds weltweit sowie im deutschsprachigen Raum. Gemäß der PE-Umfrage von BDO beabsichtigen 58% der Private Equity-Fondsmanager in den nächsten 12 Monaten weiterhin nach Akquisitionsmöglichkeiten zu suchen.

Investitionen von PE-Investoren zu erhalten - sei es im Rahmen einer Beteiligung oder einer vollständigen Übernahme - kann für Softwareunternehmen eine gute Botschaft sein. Oft beschleunigt sich das Umsatzwachstum im Anschluss an ein Investment.  

Private Equity muss dennoch nicht notwendigerweise für jeden Unternehmer der geeignete Weg zu mehr Kapital bzw. einem (teilweisen) Exit sein. PE-Firmen haben oft Ziele und Schwerpunkte, die sich von anderen Investoren wie beispielsweise Frühphasen-Investoren und insbesondere den eigenen, individuellen Zielen unterscheiden können.

Es ist wichtig zu wissen, wie man sich auf eine mögliche PE-Akquisition vorbereitet, was PE-Firmen suchen, wie man den optimalen Deal verhandelt. Zudem ist es notwendig, möglichst frühzeitig ein Verständnis dafür zu entwickeln, was im Rahmen einer Zusammenarbeit mit einem PE-Unternehmen nach erfolgter Beteiligung zu erwarten ist. In diesem Leitfaden geben unsere Experten Ratschläge, wie Sie die für Sie bestmöglichen Ergebnisse erzielen können.

Die Experten sind: Iain Henderson, Auditpartner des Technologie- und Medienteams von BDO UK, Matthias Meyer, Partner, Advisory Services and Corporate Finance, BDO Deutschland, Paul Morris, Head of Growth Advisory bei BDO UK und Aftab Jamil, Partner bei BDO USA und Leiter des globalen Technologie-Industrieteams von BDO.

Guide for software companies being acquired by private equity

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